Die Schatten über Japan sind gefallen – und sie bringen Millionen von Spieler*innen mit sich! Assassin’s Creed Shadows hat sich einen Platz im Olymp der erfolgreichsten Ubisoft-Releases erkämpft, und das trotz aller Skepsis im Vorfeld. Aber was steckt wirklich hinter dem Hype? Welche Zahlen sprechen Klartext? Und was erwartet uns in den kommenden Wochen und Monaten? Genau das schauen wir uns jetzt ganz genau an. Also schnapp dir ein Mochi und bleib dran – es wird spannend!

Die Spielerzahlen: Kein Valhalla, aber trotzdem ein echter Hit
Fangen wir direkt mit den harten Fakten an. Assassin’s Creed Shadows konnte innerhalb der ersten zwei Tage satte 2,2 Millionen Spieler*innen begeistern – und das, obwohl der Titel nicht von Lockdowns oder globalem Stubenhockertum profitiert wie damals Assassin’s Creed Valhalla. Zum Vergleich: Valhalla kam damals auf unfassbare 2,55 Millionen Spieler*innen – an nur einem einzigen Tag! Der Hype um das Wikinger-Setting traf genau ins Schwarze, doch Shadows schlägt sich mehr als wacker.
Schauen wir uns Assassin’s Creed Odyssey an: Gerade einmal 430.000 Spieler*innen zum Launch-Tag, was im Vergleich wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirkt. Trotzdem entwickelte sich Odyssey durch Mundpropaganda zu einem riesigen Erfolg – und genau das könnte Shadows auch bevorstehen.

Warum sieht es auf Steam so mau aus?
Vielleicht hast du schon im Netz gelesen: Auf Steam wirkt Shadows gar nicht so erfolgreich. Der Peak lag bei rund 64.000 gleichzeitigen Spieler*innen – was erstmal nach wenig klingt. Aber hier kommt der Twist: Die allermeisten Assassin’s-Creed-Fans zocken auf der PlayStation. Ubisoft selbst hat bestätigt, dass der Löwenanteil der Spielerschaft nicht auf dem PC, sondern auf den Konsolen unterwegs ist. Damit relativiert sich die scheinbar kleine Steam-Zahl sofort. Zum Vergleich: Odyssey hatte damals nur 61.000 Steam-Spieler*innen zum Peak – Shadows liegt also sogar darüber.
Hinzu kommt, dass Valhalla damals überhaupt nicht direkt zum Release auf Steam erschien – dieser Vergleich hinkt also von vornherein.

Die Community reagiert: Modder entfernen den Schwarz-Weiß-Effekt
Kaum zwei Tage nach Release – und schon wird fleißig gemoddet! Eines der meistdiskutierten Themen der letzten Wochen war der neue Schwarz-Weiß-Effekt bei bestimmten Fähigkeiten. Viele fühlten sich daran gestört – inklusive mir – und dachten: „Das geht doch besser.“ Die Modding-Community dachte das auch und hat direkt geliefert. Auf Nexus Mods findest du bereits eine Remove Black & White Ability Effect-Mod, die genau diesen Effekt abschwächt oder sogar entfernt.
Zwar läuft das Ganze noch nicht ganz flüssig und ist eher etwas für PC-Spieler*innen, doch es zeigt, wie schnell sich die Community anpasst. Aber Achtung: Wie immer gilt – Mods nur von vertrauenswürdigen Quellen laden und niemals blind installieren. Lieber doppelt prüfen, ob der Modder schon vorher seriös unterwegs war.

Was erwartet uns in Zukunft? – Erste DLC-Pläne und mehr
Ubisoft hat schon jetzt bestätigt: Shadows ist erst der Anfang! Das Team bedankt sich bei der Community und kündigte an, dass noch einiges kommen wird. Konkret wissen wir bereits von der ersten großen Erweiterung: Claws of Awaji.
Der DLC bringt nicht nur neue Regionen (ja, Inseln inklusive), sondern auch frische Nebenquests, Waffen und sogar neue Gegnertypen. Die Karte zeigt schon jetzt eine mysteriöse Insel, die auf den ersten Blick winzig wirkt – doch erfahrene Assassinen wissen: Ubisoft skaliert gern. In der Realität dürfte das Gebiet deutlich größer sein, als es aktuell auf der Map aussieht.
Meine Schätzung? Der DLC wird locker 8–10 Stunden frischen Content liefern, neue Nebenaktivitäten, ein paar coole Bosse und natürlich weiteres Gear. Vorbesteller*innen dürfen sich über die Dogs Life Quest freuen, die direkt im Spiel zugänglich ist – eine kleine, aber charmante Bonus-Quest, die jetzt schon verfügbar ist.

Mehr als nur ein Add-On: Die Zukunft von Assassin’s Creed Shadows
Was Ubisoft hier abliefert, fühlt sich deutlich runder an als Valhalla zum Release. Weniger Bugs, flüssigeres Gameplay und eine absolut dichte Atmosphäre – gerade die Konsolenversionen laufen nahezu fehlerfrei. Klar, der PC hat noch mit ein paar Baustellen wie dem DirectX12-Bug und vereinzelten Soundproblemen zu kämpfen, aber auch das dürfte sich mit kommenden Patches schnell verbessern.
Interessant ist auch, dass Shadows nicht nur quantitativ überzeugt, sondern auch qualitativ. Die Welt fühlt sich lebendig an, die Charaktere sind stärker als im Vorgänger, und das Setting begeistert – von den verschneiten Bergen bis zu den lebhaften Städten im feudalen Japan.
Ubisoft und die Modding-Community: Ein stilles Zusammenspiel?
Während Ubisoft in der Vergangenheit oft zögerlich mit Mod-Unterstützung war, zeigt sich aktuell, dass die Community trotzdem aktiv ist. Schon jetzt gibt es Reshader, die die Grafik subtil verbessern, mehr Kontrast hinzufügen oder den typischen Japan-Look noch authentischer machen.
Ob Ubisoft vielleicht sogar offiziell Mod-Support einführen wird, bleibt abzuwarten – aber ein bisschen hoffen darf man ja, oder?