GWINT VERSTEHEN – Alles damit du in Gwent Gegner besiegen kannst

Gwent (oder Gwint in der deutschen Version) ist der beliebteste Zeitvertreib in dem Open World RPG The Witcher 3: Wild Hunt. So beliebt, dass das Studio hinter The Witcher ein eigenes Gwent Computerspiel herausgebracht hat. Dabei kann die Vielzahl an Karten, Fraktionen und Strategien einen ganz schön verwirren. Damit du jedes Spiel gewinnst, haben wir für dich einen Gwent-Guide erstellt.

Gwent-Wunderleitfaden

In der Taverne von Weißgarten triffst du das erste Mal auf einen Gwentherausforderer. Du lernst von ihm nicht nur die Regeln, wenn du ihn besiegt bekommst du den Gwent-Wunderleitfaden. Dieser Leitfaden zeigt dir sowohl die Karten an dir noch fehlt, sondern auch in welcher Region du diese findest. Dies erspart dir extrem viel Sucherei und Frust.

Gwent-Deck bearbeiten

Dein Gwent-Deck kannst du im Spielmenü unter Gwent-Kartensatz umstellen. Für den Anfang empfehlen wir dir mit dem nördlichen Königreich zu spielen. Die Zusammenstellung kommt dabei natürlich immer auf den Gegner an, aber habe zum Beispiel immer „Horn des Kommandanten“, „Finte“ oder Spione in deinem Deck.

In diesem Menü kannst du dein Deck bearbeiten und Karten austauschen.

Dein zweiter Gegner

Geh am Anfang lieber nicht auf die namhaften Gegner, diese sind noch zu stark. Einen einfachen ersten Gegner findest du auf Krähenfels. Dieser befindet in einem Haus und ist als Händler markiert. Wenn du gegen ihn verlieren solltest, guck dir an, was er gespielt hat und passe dein Deck an.

In diesem Haus befindet sich ein sehr einfacher Gegner.

Wie verliert man?

Auf der linken Seite des Spielfelds siehst du, dass jeder Spieler jeweils 2 Lebensedelsteine besitzt. Wenn du eine Runde verhaust, erlischt einer deiner Lebensedelsteine. Solltest du 2 Runden und damit 2 Lebensedelsteine verlieren, verlierst du das gesamte Spiel. Es ist somit ein Best of 3. Eine Runde verlierst du, wenn du insgesamt auf dem Feld weniger Stärke besitzt als der Gegner. Dazu später aber mehr.

Hier siehst du wie wir noch 2 Lebensedelsteine besitzen, der Gegner aber nur einen.

Brettaufbau

Auf dem Brett siehst du jetzt einige Dinge. Unten siehst du welche Karten du auf der Hand hast, rechts daneben findest du den Friedhof und deine Anzahl an verbliebenen Karten. Des Weiteren sieht man links jeweils die Lebensedelsteine. In der Mitte dazwischen ist ein Feld, in dem du Wettereffekte spielen kannst. Unten links siehst du deine Fraktionsfähigkeit, die du aktivieren kannst. Ansonsten ist in der Mitte das gesamte Spielfeld. Aufgeteilt in die gegnerische und die eigene Seite. Die Seiten besitzen jeweils nochmal 3 eigene Felder, auf dem die Karten platziert werden. Den Stärkewert aller gespielten Karten siehst du rechts neben den Lebensedelsteinen. Derjenige der bisher am meisten Stärke besitzt, dessen Stärkewert ist mit einem goldenen Kranz umrandet.

Das Spielfeld von the Witcher mag am Anfang verwirrend sein, man versteht es aber relativ schnell.

Fraktionen

Es gibt 4 verschiedene Fraktionen in Gwent. Es gibt die Monster, das Kaiserreich Nilfgard, die nördlichen Königreiche und Scoia’tael. Diese unterscheiden sich komplett von ihrer Spielweise. Am Anfang besitzt man aber nur genug Karten des nördlichen Königreichs, um spielen zu können. Deswegen spiel diese Fraktion am Anfang viel, damit du das Spiel kennenlernst und Karten verdienst. Jede Fraktion besitzt auch eigene Karten. Karten wie Wettereffekte, Spezialkarten und Helden, können aber bei jeder Fraktion mit spielen.

Karten

Grundlegend gibt es 3 Arten von Karten: Wettereffekte, Sonderkarten und Einheiten. Wettereffekte sind Klirrende Kälte, Extrem dichter Nebel, Strömender Regen und Gutes Wetter. Diese sorgen jeweils dafür, dass auf dem gesamten Spielfeld eine Einheitenart generft wird. So setzt die Klirrende Kälte alle Nahkampfeinheiten auf den Stärkewert 1. Die Karte Gutes Wetter annulliert diesen Effekt. Bei den Sonderkarten gibt es Finte, Horn des Kommandanten, Madroeme, Verbrennen und Skellige-Sturm. Die Finte tauscht zum Beispiel den Platz mit einer gespielten Karte und so kannst du diese wieder auf die Hand nehmen. Die Einheiten lassen sich in 3 Arten unterscheiden: Nahkämpfer, Fernkämpfer und Belagerungseinheiten. Das erkennst du an dem Schwert-, Bogen- oder Katapultsymbol. Außerdem erkennst du oben links an der Karte den Stärkewert der Karte. Unter den Einheitskarten gibt es aber auch nochmal Speziallarten. So ist Triss Merigold eine Heldenkarte und Unterstützung hat unter seinem Katapult ein Herz. Dies zeigt, dass die Karte jeder anderen Belagerungseinheit eine Stärke mehr gibt.

Es gibt verschiedene Arten von Karten,

Ablauf

Zu Beginn des Kampfes hast du die Möglichkeit dein Deck nochmal zu ändern. Danach ziehen du und dein Gegner 10 Karten, dabei kannst du 2 Karten ausmustern und gegen andere zufällige Karten austauschen. Nun spielen du und dein Gegner nacheinander die Karten aus. Diese werden dann auf das passende Spielfeld gelegt, je nachdem welche Art Karte sie sind. Dabei kannst du pro Runde so viele Karten aus deiner Hand legen wie du möchtest. Wenn du oder der Gegner die Runde beenden möchte, muss derjenige passen, der andere kann dann noch Karten legen bis er passt. Wer jetzt weniger Stärke auf dem Feld hatte, verliert 1 Leben. Nun ziehen beide eine neue Karte und die 2. Runde startet. Gewinnt jemand 2 Runden, ist das Spiel vorbei.

Taktiken

Es gibt einige Taktiken und Tipps, die man nutzen sollte. Am besten ist es immer eine Spionkarte zu spielen. Diese erkennst du an dem Auge auf der Karte. Diese werden zwar auf der gegnerischen Seite gespielt und geben ihm damit Stärke. Du hast aber die Möglichkeit 2 Karten extra zu ziehen. Allgemein ist es immer ein Vorteil mehr Karten als der Gegner zu besitzen. Deswegen kannst du am Anfang starke Karte legen und passen. Danach muss dein Gegner den Stärkeunterschied ausbügeln, wenn er kein Leben verlieren möchte und besitzt viel weniger Karten. Hier auch der Tipp an dich, manchmal ist es besser ein Leben zu verlieren, als viele Karten zu verschwenden.

Hast du alles richtig gemacht sollte dein Bildschirm so aussehen.
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